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Innovationspreis

Land zeichnet SVE mit ÖPNV-Innovationspreis aus

Verkehrsminister Winfried Hermann würdigte den Stadtverkehr Esslingen für seinen Einsatz von emissionsfreien Elektro-Hybridbussen mit dem ÖPNV-Innovationspreis. Die neuartigen Bussen können sowohl unter der Fahrleitung des O-Busses als auch auf Strecken ohne Fahrleitung fahren

Zum Auftakt des 8. ÖPNV-Innovationskongresses in Freiburg hat Verkehrsminister Winfried Hermann am Dienstag, 14. März, die Preisträger des diesjährigen ÖPNV-Innovationspreises ausgezeichnet. In der Kategorie Elektromobilität hat der Stadtverkehr Esslingen gewonnen. Das Land würdigte den Einsatz von emissionsfreien Elektro-Hybridbussen, die seit Frühjahr 2016 im Esslinger Stadtverkehr unterwegs sind.
Flexibler Einsatz dank Hybridtechnik
Die neuen Busse, die auf den Linien 113 nach Berkheim und 118 zum Zollberg im Einsatz sind, können sowohl unter der bereits bestehenden Fahrleitung des O-Busses als auch auf Strecken ohne Fahrleitung fahren. Die Hybridtechnik der neuen Busse macht den Fahrzeugeinsatz flexiler, weil sie nicht dauerhaft auf eine feste Infrastruktur angewiesen sind. Trotzdem fahren sie zu hundert Prozent elektrisch, und zwar ausschließlich mit Ökostrom. Wenn der Bus am Draht hängt, kann die relativ kleine Batterie von 46 Kilowattstunden während der Fahrt aufgeladen werden, damit der anschließende Streckenabschnitt ohne Fahrleitung problemlos bewältigt werden kann.
Die elektrisch gefahrenen Linienkilometer konnten dank der neuen Technik um fast 20 Prozent auf rund 605.000 Kilometer gesteigert werden. Dem stehen Einsparungen beim Dieselverbrauch von etwa 74.000 Litern Diesel beispielsweise auf der Linie nach Berkheim gegenüber. Auch der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß reduziert sich um 79 Tonnen pro Bus und Jahr.
Bei den Bussen handelt es sich um 18,75 Meter lange Gelenkbusse im futuristischen Metro-Style-Design mit jeweils 110 Plätzen, darunter 44 Sitzplätzen. Hersteller des Busses ist die Firma Solaris, die elektrische Ausrüstung und die Energiespeicherkomponenten wurden von Vossloh Kiepe geliefert.

Unterstützung vom Land Das Land förderte die Beschaffung der vier Busse mit einem Gesamtbetrag von 600.000 Euro, hinzu kam eine Förderung des Verbands Region Stuttgart in Höhe von 400.000 Euro. Ein Bus kostet rund eine Million Euro. Ein O-Bus selber kostet in etwa das Doppelte eines Dieselbusses, hat dafür aber eine wesentlich längere Einsatzzeit. Die Neckarstadt ist eine von drei Städten in Deutschland, die über ein Oberleitungsbussystem verfügt.
Preis für Stuttgarter Straßenbahnen AG
In der Kategorie Ökologie im Nahverkehr geht der Preis an die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) für das Konzept „Lebensraum Stuttgarter Gleise“ – Höhere Akzeptanz für Bahninfrastruktur durch Mehrwert für Anwohner und Umwelt. Mit einem gemeinsam mit der Naturschutzbehörde entwickelten Magerwiesengleis definiert das Unternehmen die Gleisbegrünung völlig neu: Ökologisch wertvoll und pflegeleicht. Mit einem neu konzipierten Gleiskörper, der mit einer speziellen Gräsermischung bepflanzt ist, entsteht eine im Sommer regelmäßig aus-trocknende, aber blütenreiche Magerwiese von hohem ökologischen Wert. Zudem bieten die langen linearen Strukturen der Gleise optimales vernetzungspotenzial für Lebewesen, die selten gewordene Trockenlebensräume benötigen. Obendrein spart die SSB dank der nur sehr langsam wachsenden Pflanzen bei Pflege und Unterhaltung.
Rund 500 Experten aus Wissenschaft und Praxis informieren sich auf dem Kongress über die aktuellsten Entwicklungen im öffentlichen Nahverkehr und tauschen sich über neue Mobilitätskonzepte aus. Mit der Verleihung des ÖPNV-Innovationspreises zu Beginn der Veranstaltung würdigte das Land besonders innovative Projekte für einen zukunftsweisenden Nahverkehr. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 18.000 Euro teilen sich dieses Jahr vier Preisträger mit zweimal 4.000 und zweimal 5.000 Euro

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